„Smart Industry“- Entwicklungen bei Greif-Velox: Prozessoptimierung dank intelligenter Vernetzung

Sinkende Lagerkapazitäten und die auftragsbezogene Individualisierung von Produkten und Produktchargen stellen hohe Anforderungen sowohl an den Produktions- als auch den Verpackungsprozess. Die Maschinenfabrik Greif-Velox entwickelt daher im Bereich Verpackungsanlagen ganz individuell auf Kundenanforderungen abgestimmte Systeme, die sich dank intelligenter Vernetzung selbst organisieren und Prozesse optimieren. Das bringt deutlich messbare Vorteile für Planung, Produktion, Logistik und Instandhaltung.

Durch den Einsatz sensorisch überwachter, cyber-physikalischer Systeme werden Produktions- und Verpackungsprozesse grundlegend verändert: Das Prozessleitsystem entscheidet auf Grundlage der erfassten Daten selbst, welche Abfüllung welches Stoffes in welcher Menge aktuell optimal wäre und gibt die Informationen über das Warenwirtschaftssystem direkt an die Anlage. 

Reduzierung von Stillstandzeiten, Einsparung von Lagerkapazitäten

Alle Systemmeldungen und Maschinenparameter, wie z.B. aktuelle Gewichte, Anzahl der Säcke, aktuelle Drücke oder Drehmomente, werden mittels Sensoren erfasst und können dank einer flexiblen Datenschnittstelle in einer Cloud gesammelt und mit dem Prozessleit- bzw. Prozesssteuerungssystem des Kunden vernetzt werden. In einem solchen komplett digitalen Prozess können Stillstandszeiten aufgrund von zeitlich nicht richtig aufeinander abgestimmten Teilprozessen vermieden werden. Ebenso werden Lagerkapazitäten eingespart, wenn der Prozess so auf die Transportlogistik abgestimmt ist, dass das Produkt nach der Produktion direkt abgeholt wird. Greif-Velox reagiert bei der Einrichtung ganz flexibel auf die Anforderungen der Anwender, sodass bestehende Komponenten ergänzt werden können und Kosten bei der Integration in das Gesamtsystem gespart werden.

Zukünftig werden die Daten des Abfüll- und Verpackungsprozesses übersichtlich auf einem Dashboard dargestellt, mit dem Anlagenbediener über eine sichere VPN-Verbindung jederzeit ortsunabhängig einen Überblick über die Leistung der Anlage erhalten und auch in den Produktionsprozess eingreifen können. 

Steigerung der Effizienz durch Predictive Maintenance

Zur Steigerung der Produktivität durch intelligent vernetzte Komponenten gehört auch die Weiterentwicklung der „Predictive Maintenance“, also der proaktiven Wartung. Durch die Erfassung und Auswertung von zeit-, zyklus- und zustandsbasierte Daten kann das System den Anwender rechtzeitig vor einem möglichen Ausfall informieren, dass z.B. eine Anlagenkomponente ausgetauscht werden muss. Auf diese Weise können Stillstandszeiten im Produktionsprozess minimiert und die Auslastung der Maschinen optimiert werden. „So profitieren Kunden insgesamt von einem höheren Output und einer Effizienzsteigerung“, sagt Benjamin John, Director of Engineering bei Greif-Velox.
 

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